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Die rasende Luftratte und Rosinen im Kopf
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Stephan erklärt an seinem 9. Geburtstag, dass er Erfinder wird. Ein Jahr später kennt ihn die ganze Welt, den Erfinder des Mäusemotors. Erst treibt er den Fahrraddynamo an, dann das Motorrad seines Urgroßvaters, dann ein altes Auto und schließlich baut er ein Flugzeug, die rasende Luftratte. Aber er hat nicht nur Freunde und Bewunderer. Mathies sagt man nach, dass er Rosinen im Kopf habe. Er macht lauter unmögliche Sachen. Als sein fauler Bruder Thomas ein Stück Kuchen nach dem anderen verdrückt hat, ist er zu schwer für das Kettenkarussell. Seine Gondel reißt ab und Thomas fliegt in die Luft. Mathies kann ihn doch nicht allein lassen und katapultiert sich ebenfalls mit einer Gondel in den Himmel. Während sich Thomas in eine weiche Wolke legt und schläft, muss Mathies gefährliche Abenteuer bestehen, um seinen Bruder zu finden und zu retten. Wie aber kamen die Rosinen in Mathies' Kopf? LESEPROBE: Das Mäuseauto tauchte in der Ferne auf. Die Gärtner und Gärtnerinnen bewunderten, wie es sich absolut geräuschlos näherte. Vor dem Tor blieb es stehen. Stephan und der Vater nahmen einen großen Blumenstrauß in Empfang. Lobreden und ähnliche unnütze Fisimatenten wurden unterlassen. Die Männer und Frauen gingen an die Arbeit. Gebündelte Möhren, Kohlköpfe, weiß und rot, Rettiche und verschiedene Kräuter, darunter Dill und Bohnenkraut zur Verfeinerung, wurden isn Auto gereicht. Stephan nahm den modernen Treibstoff entgegen und notierte Menge, Maß und Sorte. Schon wollten die Fahrer in ihr Mäuseauto einsteigen, um die zweite Hälfte der Teststrecke unter die Räder zu nehmen, da miaute vom Treibhaus her eine Katze. Es musste sich um einen gefährlichen wilden Kater handeln, der seit Wochen keine Maus mehr gesehen hatte. Stephan warf einen Blick auf den Drehzahlmesser und stellte fest, dass die Mäuse vor Schreck den Betrieb eingestellt hatten. Das Miauen des wilden Katers hinter dem Treibhaus wurde heftiger, und Stephan musste einsehen, dass sie keinen Meter vom Fleck kommen würden, solange das Geschrei des Mäusefeindes zu hören war. Die Gärtner wunderten sich. Unter ihren Katern war kein solcher Radaubruder. Einer sagte: »Dass man das nicht der Mann ist!« Sofort stürzten sie hinter das Treibhaus, um dem zweibeinigen Kater Beine zu machen. Stephan und der Vater rannten mit. Als sie hinter das Glashaus kamen, sahen sie niemanden. Auch das Auto war dort nicht. Sie schauten sich verdutzt an.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 25.05.2020
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